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DIE GATTERSÄGE VON MELLTORP

Eine industriehistorisch äusserst interessante Anlage, die für die Nachwelt bewahrt worden ist. Hier sind während Jahrhunderten Mühlen- und Sägewerksbetriebe vorgekommen, und während vierhundert Jahren hat der Mühlenbach bei Melltorp dem Gebiet Elektrizität geschenkt. Der Bach und der Wasserfall sind noch immer von grosser Bedeutung. Der einzige Unterschied ist, dass der ursprüngliche Arbeitsplatz nun dem Tourismus zur Verfügung steht.

Die Gattersäge von Melltorp ist ein Museum, welches den Arbeitsalltag vergangener Zeiten spiegelt. Melltorp und andere Museen bilden zusammen die Organisation Arbeitsalltagsmuseen. („Arbetsamma museer“) Die Gattersäge ist eine von wenigen in Westschweden und hat einen ganz besonderen Charakter.

In dieser Organisation werden hohe Ansprüche an die Museen gestellt. Es wird erwartet, dass man gutes Museumswissen besitzt und gleichzeitig technische Prozesse beherrscht.

Im Mühlenbach von Melltorp gibt es bereits seit Beginn des 17. Jahrhunderts sogenannte Skvaltmühlen. Die Mühle Högen, heute die Mühle von Melltorp genannt, wurde während der 1850-er Jahre durch Bauern des Gebietes erbaut, welche die Mühle gemeinsam besassen. Gleichzeitig wurde auch ein grosses Wasserrad installiert. Auch das Sägewerk wurde durch ein Wasserrad betrieben. 1921 wurden die Wasserräder durch Turbinen ersetzt. Bis 1951 besassen die Bauern die Mühle mit dazugehörendem Sägewerk.

1918 kam Algot Johansson als Sägewerksmeister und Müller nach Melltorp. Er war der Sohn des Müllers Alfred Bengtsson, der seit 1880 in der Mühle von Lockö tätig war.

Hans Johansson gehört zur vierten Generation von Sägewerksmeistern und leitet den heutigen Betrieb zusammen mit seiner Ehefrau Catharina.