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GESCHICHTE

Bereits seit dem 17. Jahrhundert stehen hier am Strom von Melltorp Mühlen. Vor 1850 gab es hier fünf Horizontalmühlen, die bei der Errichtung der heutigen Melltorper Mühle weichen mussten.
Die Melltorper Mühle wurde in den 1850er-Jahren von den anwohnenden Bauern errichtet, die auch die gemeinsamen Eigentümer waren. Man sorgte dafür, dass die Mühle ein großes Wasserrad bekam. Auch das Sägewerk wurde mit Wasserkraft betrieben. Später wurden die Wasserräder durch Turbinen ersetzt.

Der Sägemeister Hans Johansson arbeitet hier bereits in der vierten Generation. Sein Großvater, Algot Johansson, betrieb das Sägewerk und die Mühle von Melltorp von 1918 bis 1954 gemeinsam mit seinen Söhnen Alf und Stig. Dies war die Glanzzeit der Sägemühle: der Strom der Pferdewagen, die Korn und Holz hierher brachten, riss nicht ab.
Hans' Vater, Stig Johansson, war Hyssnas letzter Müller und mahlte das Korn bis zum Jahr 1981. Das Sägewerk betrieb er weiterhin mit seinen Söhnen. Als infolge der Wirtschaftskrise zu Beginn der 90er-Jahre das gesamte Drechslergewerbe ausstarb, stellte man auch hier den Betrieb ein.
1999 kauften Hans und seine Frau Catharina die verfallene Mühle mitsamt Sägewerk. Sie hatten erkannt, dass die Mühle eine neue Nutzung brauchte.
 Nach mehreren Jahren intensiver Renovierungsarbeiten wurde 2002 in der Mühle ein Sommercafé eröffnet. Zu Beginn des neuen Jahrtausends glaubte niemand an die Idee des Paares vom Tourismus auf dem Lande.

Aber Hans und Catharina bauten den Betrieb unermüdlich weiter aus – und hatten damit Erfolg: Im Jahr 2010 wurden sie mit der neu eingerichteten Mühlenpension zu "Schwedens Unternehmern des Jahres im ländlichen Raum" ernannt.